Milan Pavlovic   steadycam oder das Glück Kino zu lesen

31. Oktober 2003  Freitag  20:00 Uhr

(Gespräch)
Literarisches Zentrum, Göttingen

Droge mit 100%igem Suchtfaktor, cinephiler Begleiter, streitbares Korrektiv, heißluftresistenter Branchenschmöker, meetingpoint der Cineasten – das ist steadycam, die auch international mit Elogen bedachte Filmzeitschrift. Herausgegeben wird sie seit 1982 von Milan Pavlovic. Gelesen, verehrt und mit Liebeserklärungen überhäuft wird sie von Studenten, Professoren, Schauspielern, Regisseuren, Kritikern – eigentlich allen, die süchtig sind nach Zelluloid oder dem, was davon haften bleibt. Warum? Vielleicht weil die Autoren – u.a. Frida Grafe, Michael Althen, Tom Tykwer, Dominik Graf – mit dezidierter Leidenschaft Kino schreiben.

Wie geht es dem deutschen Kino? Humorbeschwerden? Verursacht Mainstream Blähungen? Und wo schlägt das Herz eines Zeitschriftenmachers wie Pavlovic? Mathias Mertens (Publizist, Berlin) wird dies im Gespräch mit Pavlovic ausloten. Und eventuell ist dann ja auch steadycam-Abonnent Tom Tykwer (WINTERSCHLÄFER, LOLA RENNT, HEAVEN) da, der gerne kommen möchte, wenn er drehfrei hat. Dass dabei Filmschnipsel nicht fehlen dürfen, ist mal klar.