Eine Haltestelle für Tomas Tranströmer

23. April 2004  Freitag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literarisches Zentrum, Göttingen

»Überdrüssig aller, die mit Wörtern, Wörtern, aber keiner Sprache daherkommen,/ fuhr ich zu der schneebedeckten Insel …« Das Werk des Schweden Tomas Tranströmer (1931) ist jackentaschenschmal. Eine traumdurchschossene, lichtgesteuerte Welt kommt darin zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit frappante Gegenbilder zeichnet. Wenige Autoren scheinen zu Tranströmer hinzuführen, aber die besten der Gegenwart nennen ihn Referenz. Oft war er im Gespräch für die Nobilitierung in Stockholm. Mehrere Schlaganfälle haben es ihm schwer gemacht, mit seinen Texten selbst noch öffentlich aufzutreten. - Der Tranströmer-Übersetzer Hanns Grössel, der SZ-Literaturchef Thomas Steinfeld und der S.-Fischer-Lektor Hans Jürgen Balmes treffen am Welttag des Buches zum Auftakt des Bücherfrühlings 2004 zusammen. Ein Abend mit Lieblingstexten, Filmextrakten, Episoden und Elogen auf diesen einzigartigen und weltweit bewunderten Dichter. Moderation: Hauke Hückstädt

 

Gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur), der VGH-Stiftung, der Stiftung NORD/LB • ÖFFENTLICHE und der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg