Robert Gernhardt   Reim und Zeit - Gedichte aus 50 Jahren

1. Februar 2004  Sonntag  19:45 Uhr

(Lesung, Literatur)
Deutsches Theater, Göttingen


Foto © Tomprodukt

Im heutigen Tallin geboren, im Göttingen der Nachkriegszeit aufgewachsen. Und nun schon ein halbes Jahrhundert dabei, unterwegs im „Wörtersee“ (1981), von den „Blusen des Böhmen“(1977) über „Weiche Ziele“ (1994) bis heran an den „Klappaltar“ (1998). Robert Gernhardt, der Dichter, der Humorist, der Parodist und Zeichner. Für 50 Jahre lässt sich nunmehr sein Reden in Zungen druckreif zurückverfolgen. Gewürdigt wird das durch den Sammelband „Gedichte 1954–2004“, der in diesem Jahr im S. Fischer Verlag erscheinen wird. 

Und auch das hat er gemacht: das Satiremagazin „Titanic“ mitbegründet, für Funk, Fernsehen und Otto Waalkes geschrieben (da, wo Otto am besten war), Kinderbücher veröffentlicht, Cartoons für Zeitmagazin und F.A.Z. gezeichnet, die Genres gemischt und parodiert, die Gattungen gewechselt. Kurzum: Gernhardt hat den Deutschen wieder beigebracht, Gedichte zu kaufen und auch zu lesen und ist längst ein moderner Klassiker.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater Göttingen