Burkhard Driest   Endstation Freiheit

23. März 2006  Donnerstag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literarisches Zentrum, Göttingen

Am Anfang ist er nur ein Göttinger Jurastudent, bis er kurz vor seinem Examen eine Bank überfällt und drei Jahre einsitzt. Darüber schreibt er den Roman “Die Verrohung des Franz Blum”, der umgehend verfilmt wird. Zu einer Talkshow eingeladen, flirtet Romy Schneider heftig mit ihm. Wilde Spekulationen darüber, was später hinter verschlossenen Türen geschah, machen Burkhard Driest über Nacht berühmt. In Filmen mimt er fortan den Brutalo und Frauenhelden. Mit Fassbinder schreibt er das Drehbuch für “QUERELLE”, in dem er ebenso mitspielt wie in Werner Herzogs “STROSZEK”. Zugleich arbeitet er als Regisseur, Darsteller und Drehbuchautor. Er lehrt an der Film- und Fernsehakademie in Berlin und verfasste das Libretto des Musicals “Falco meets Amadeus”. “Sein Schaffen ist gekennzeichnet von Authentizität und dem Spaß am Spiel.” Am Ende steht das Wort: Seit 2001 lebt Driest auf Ibiza, wo er sich ganz dem Schreiben von Krimis widmet.
Driest liest aus seinem zweiten Roman “Liebestod” und unterhält sich mit dem Journalisten Rüdiger Suchsland (FR/TSP/Filmdienst, München) über die Freiheit als Autor, übers Flirten und über das Filmemachen.