Cécile Wajsbrot   »Die Köpfe der Hydra«

13. November 2013  Mittwoch  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literarisches Zentrum, Göttingen

»Tatsächlich denke ich manchmal«, zitiert Cécile Wajsbrot Virginia Woolf, »dass nur die Autobiografie wirkliche Literatur ist. Romane sind Schalen, die wir entfernen, um im Innersten anzukommen«. In Wajsbrots letztem Prosabuch Die Köpfe der Hydra (Matthes & Seitz 2011) erzählt sie ihre eigene Geschichte als die einer Frau, die in der Betreuung ihrer kranken Angehörigen sich selbst abhandenzukommen droht. Ein zutiefst berührender Bericht. 

In ihrem neuen Essayband Für die Literatur (Matthes & Seitz 2013) setzt sie ihre Reflexionen über das Schreiben im Spannungsfeld von individuellem Erleben und Eingebundensein in Geschichte fort. Bei uns stellt die große französische Autorin beide Texte vor und unterhält sich mit der Kritikerin Ina Hartwig (Frankfurt/M.) über die Bestimmung der Literatur in unserer Gegenwart. 

In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft und Antenne Métropole.