Sherko Fatah und Sigrid Löffler   Die neue Weltliteratur

28. Februar 2014  Freitag  20:00 Uhr

(Gespräch)
Paulinerkirche, Göttingen


Foto © privat

Dynamisch, transnational, kurzum: ohne »festen Wohnsitz« – das ist Die neue Weltliteratur (Beck 2013), die Sigrid Löffler in ihrem Buch beschreibt. Diese Literatur pendelt zwischen den Kulturen und eröffnet so ganz neue Erzählräume. Vertreten wird sie zum Beispiel von Autoren wie Salman Rushdie, V. S. Naipaul, J. M. Coetzee oder Doris Lessing, aber auch im deutschsprachigen Raum entsteht sie: Feridun Zaimoglu, Alina Bronsky, Ilija Trojanow wären da zu nennen. Und Sherko Fatah. Er erschafft in seinen Romanen (u. a. Das dunkle Schiff und Ein weißes Land) zeitgeschichtliche Panoramen des Irak, die von der Staatsgründung bis in die Gegenwart reichen. Über seine Werke und transnationale Literaturen werden Sherko Fatah und Sigrid Löffler auf dem Podium diskutieren.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der European Campus of Excellence Spring School »World Literature – Reading and Writing in the Age of Globalisation« statt, mit freundlicher Unterstützung der VolkswagenStiftung.