Sineb El Masrar   »Gazelle«

11. November 2010  Donnerstag  20:00 Uhr

(Gespräch)
Literarisches Zentrum, Göttingen

Ob deutsch-irische Nachwuchsfotografin mit 4 Jahren, jordanische Studentin, die als Eskortdame arbeitet, oder Shanghaier Architekt, der sich der Meditation verschrieben hat: Die Gazelle versammelt sie alle auf ihren Seiten. Die Zeitschrift, die sich selbst ein multikulturelles Frauenmagazin nennt, bietet eine Plattform vor allem für Frauen mit Migrationshintergrund. Seit 2006 erscheint zweimal jährlich das Magazin, das verschiedensten Themen Raum gibt, Personen porträtiert und dabei hochglänzend unterhält. Mit unerschöpflicher Energie und Ideenreichtum gibt die 1981 geborene Sineb El Masrar, Tochter marokkanischer Einwanderer, ihre eigene Zeitschrift heraus. Um unabhängig publizieren zu können, gründete die gebürtige Hannoveranerin in Berlin eigens ihren selbstfinanzierten Verlag. Ihre Gazelle schlägt Haken durch die Savanne der deutschen Zeitschriftenlandschaft und lässt die faden Konventionen anderer Frauenmagazine hinter sich.

Das Gespräch mit Sineb El Masrar, die am 12.11. auch im Rahmen von »Literatur macht Schule« zu Gast sein wird, führt die Dramaturgin und Autorin Luise Rist