boat people projekt   MIKILI - Gehen oder Bleiben
Uraufführung

29. Oktober 2011  Samstag  20:00 Uhr

(Schauspiel, Aufführung)
Goethe-Institut, Göttingen


Foto © Reimar de la Chevallerie

Mittelmeer - Ein Urlauberpaar aus Deutschland, auf einer kleinen Yacht.

Sie entdecken ein richtunglsloses kleines Flüchtlingsboot, und bergen die vier Überlebenden. Die Flüchtlinge sind fast noch Kinder. Sie haben Hunger, sie sind müde und wollen irgendwo zu Hause sein. Sie sind neidisch auf Europa und rachsüchtig, weil sie nichts und die Europäer in ihren Augen alles haben. Das Boot  ist ein geschlossener Raum, aus dem niemand entkommen kann. 
Die Fahrt auf der Yacht ist eine kurze Reise in das Land zwischen den Welten: nicht mehr Afrika, noch nicht Europa. Die Europäer sind nicht so reich wie erhofft, Europa ist verschlossen. Aber die Reise endet nicht, wenn der Tank leer ist. Die Sehnsucht der jungen Afrikaner bleibt, und die Hoffnung, etwas aus dem eigenen Leben zu machen. 

MIKILI ist ein Begriff aus der Sprache Lingala,ein Kosewort für das ideale Europa aus der Sicht Afrikas. 

Seit 2009 entwickelt, schreibt und inszeniert das boat people projekt Theaterstücke mit Flüchtlingen und Zuwanderern aus Afrika.

 

 

Premiere am 29. Oktober 2011 im Goethe Institut, Merkelstraße 4, um 20 Uhr; 

 weitere Vorstellungen am 1.,5.,6.,9.,10.,13. November und am 11.,12. und 13. Dezember

Tickets bei allen ReserviX-Vorverkaufsstellen und direkt hier online (Button links).


Es spielen: Franziska Aeschlimann, Peter Grünenfelder, Mikiyas Tadesse Seyoum (ÄTHIOPIEN), Shadu Dirar (ERITREA), Selam Debele (ÄTHIOPIEN), Abel Bukru Raphael (ERITREA)

Band: Maria Tonga (ANGOLA), Mark Kutah (GHANA),  Hans Kaul

Text & Regie: Luise Rist und Nina de la Chevallerie
Choreographie:
Nestor Gahe (ELFENBEINKÜSTE)
Bühne/Kostüm:
Monika Rupprecht
Musik/Songs
: Hans Kaul
Video: Reimar de la Chevallerie

MIKILI ist eine Kooperation mit dem Goethe Institut Göttingen, dem Literarischen Zentrum und der Hephata Diakonie.

MIKILI wir unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft u. Kultur, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, der Stadt Göttingen, den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB) und Naturkost Elkershausen.