Péter Farkas   »Acht Minuten«
In der Reihe »Das Alter in der Literatur«

11. Januar 2013  Freitag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literarisches Zentrum, Göttingen

Einen  »Versuch, mittels der Sprache in ein Gebiet der Sprachlosigkeit einzudringen«, nennt Péter Farkas seinen Roman Acht Minuten (Luchterhand 2011). Offen, aber niemals bloßstellend erzählt er von einem dementen Paar: von deren Alter, Würde, Verständnislosigkeit und der großen Liebe füreinander. Indem Farkas aus der Perspektive des alten Mannes berichtet, lässt sich die Fassungslosigkeit Angehöriger nur erahnen. Dabei verliert er sich nie in Worthülsen oder Kitsch. Mit dem in Deutschland lebenden Ungarn, der 2011 den Sándor-Marai-Preis erhielt, spricht Isabelle Vonlanthen (Zürich).

 

In Kooperation mit der Eva Meurer Stiftung.

Medienpartner der Reihe ist in goettingen - Das Magazin für alle im besten Alter.