Inter-KULTUR-Labor

Die Stadt Osterode am Harz hat sich dazu entschlossen, im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, die Auseinandersetzung der Bürger_innen Osterodes mit der Interkulturalität in ihrer Kommune im Rahmen eines Laborprojekts zu fördern. Dafür richtet sie an der Stadtbibliothek das Inter-KULTUR-Labor ein, über das sich die interkulturelle Zusammenarbeit diverser Akteure aus Stadt und Region organisiert. Die Stadtbibliothek erweitert ihr Aufgabenprofil als Bildungs- und Kultureinrichtung und übernimmt gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Region neue Aufgaben und erweitert ihr Angebot an Medien und Veranstaltungen. Dabei bindet sie bestehende Initiativen vor Ort aktiv mit ein. Jeder soll am neuen Angebot teilhaben!

Die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek Osterode am Harz zu einem Inter-KULTUR-Labor wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Das Literarische Zentrum Göttingen im Inter-KULTUR-Labor in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Osterode am Harz

Wir sind Teil des Inter-KULTUR-Labors und arbeiten mit der Stadtbibliothek in Osterode zusammen. Das Literarische Zentrum Göttingen freut sich sehr, zukünftig auch in Osterode verstärkt Literaturveranstaltungen anbieten zu können! Für alle literaturinteressierten Erwachsenen, aber vor allem auch für Kinder und Jugendliche im Rahmen unseres Programms »Literatur macht Schule«. Von der klassischen Autorenlesung über Mitmachnachmittage mit Illustratorinnen bis zum Rap-Workshop für Grundschüler_innen und der interkulturellen Fortbildung für Lehrer_innen – unser Angebot entsteht u.a. im Austausch, im Gespräch, nach Ideen der Lehrerinnen, auf Anregung der Schüler_innen. Und wir sind stets offen für Vorschläge.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen dabei, sich weiterzuentwickeln. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot in ländlichen und strukturschwachen Regionen in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden.

Mehr Informationen rund ums TRAFO-Programm finden Sie unter www.trafo-programm.de