Anna Bers   »FRAUENLYRIK«
Von Hrotsvit bis Heinz Erhardt

MUSS VERSCHOBEN WERDEN 20. November 2020  Freitag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Altes Rathaus, Rathaushalle, Göttingen


Foto © privat

Manche Anthologien, sagt Insa Wilke im Deutschlandfunk über den 900-Seiten-Wälzer FRAUEN | LYRIK. Gedichte in deutscher Sprache (Reclam 2020), werden zu Epochenbüchern – und diese hier sei genau so eine. Denn die Herausgeberin Anna Bers, Mitarbeiterin an der Uni Göttingen, versammelt nicht nur Texte von Frauen aus dem 9. bis ins 21. Jhdt., von Roswitha von Gandersheim und Hildegard von Bingen bis zu May Ayim und Lady Bitch Ray. Sie eröffnet mit ihrer klugen, multiperspektivischen Komposition des Bands, der Gedichte von Schreibenden aller Geschlechter einbezieht, einen neuen Blick auf Lyrik nicht nur von, sondern auch über und unter Frauen. Damit bricht Bers die eher als konservativ geltende Form der Anthologie auf – und schreibt damit, wie Insa Wilke resümiert, Kulturgeschichte.
Es moderiert Peer Trilcke, aus dem Band liest Imme Beccard.

 In Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen.