Sam Byers und Nele Pollatschek   Brexit-Talk

7. Mai 2021  Freitag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
ausschließlich digital


Foto Nele Pollatschek © privat | Sam Byers © Zamia Uddin

Seit über einem Jahr sind die UK kein Teil der EUmehr, die Debatten über die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen des Brexits sind noch deutlich älter. Grund genug, nachzuvollziehen, aus welchem gesellschaftlichen Humus der Brexit sprießte und literarisch zu spekulieren, welche Konsequenzen er nach sich ziehen könnte. Nele Pollatschek liefert uns mit ihrem Erfahrungsbericht und selbst betitelten Liebesbrief Dear Oxbridge (Galiani 2020) Einblicke hinter die universitäre Fassade der weltweit bestaunten Eliteuniversitäten Cambridge und Oxford und die dortige Aufzucht der englischen Politiker*innen. Sam Byers entwirft in seinem Roman Schönes neues England (Klett-Cotta 2019) ein düsteres Zukunftsszenario: Ein völlig technisiertes Land, das von nationalen Interessen geprägt ist und aus Individuen zunehmend Narzisst*innen macht. Mit Kirsten Sandrock sprechen sie über das England vor und nach dem Brexit. Das Gespräch ist in englischer Sprache.

Das Autor*innengespräch findet im Rahmen der vom 5.–7. Mai ausgerichteten Tagung »Grenznarrative: Brexit, Europa und das Vereinigte Königreich« statt.