Henning Ahrens und Anja Kampmann   »nicht lange her«

DIE VERANSTALTUNG WIRD PANDEMIEBEDINGT INS KOMMENDE FRÜHJAHR VERSCHOBEN – TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT! 10. Dezember 2021  Freitag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literarisches Zentrum, Göttingen


Foto Foto Henning Ahrens © Gabrielle Strijewski | Anja Kampmann © Juliane Henrich

»… hannoveraner | quadrille eichenlaub und brauner sand | die märsche aus dem reiterstübchen | du zwölf der lehrer alt die stiefel blank | die kugel aus den prypjatsümpfen« heißt es in Anja Kampmanns Gedicht nicht lange her, zu finden im neuen Band der hund ist immer hungrig (Hanser 2021) der Lyrikerin, Romanautorin und gebürtigen Lüneburgerin. Davon, wie sehr sich in Landschaften und Menschen Gegenwärtiges und Vergangenes verschränken, erzählen Kampmanns neue Gedichte. Genau darin treffen sich Kampmanns und Henning Ahrens‘ Schreiben. Auch der in Peine aufgewachsene Ahrens ist Lyriker und Romanautor. In seiner epischen Familienchronik Mitgift (Klett Cotta 2021) rückt er den Verwundungen des 20. Jahrhunderts auf den Leib und erzählt die Geschichte der Familie Leeb und ihres Hofs in der niedersächsischen Provinz, im Zentrum der Tyrann Wilhelm, der kaum geläutert aus polnischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt.
Über die literarische Durchquerung von Zeitschichten in unterhalten sich die beiden mit Maike Albath.

Es gilt die 2G-Regelung.