Artem Tschech und Iryna Tsilyk   Am Nullpunkt
Souvenir – Literaturen und Andenken aus Mittel- und Osteuropa

19. November 2022  Samstag  20:00 Uhr

(Lesung, Literatur)
Literaturhaus Göttingen


Foto © Tschech: privat, Iryna Tsilyk: privat

Das Kiewer Paar Iryna Tsilyk, Regisseurin und Autorin, und der Autor Artem Tschech gehört zu den wichtigsten ukrainischen Kulturschaffenden. Tschechs Roman Nullpunkt (Arcor 2022) steht gegenwärtig auf der »Hotlist« der unabhängigen Verlage. Tschech war völlig unvertraut mit dem Krieg, bis ihn 2015 seine Einberufung in die Ostukraine erreichte. Sein kritischer, unheroischer Bericht schildert die Verwandlung eines friedlichen Zivilisten der Generation Facebook und Netflix in einen Soldaten.

Im ukrainisch-deutschen Gespräch mit dem Verleger Christoph Haacker, gedolmetscht von Yanina Lipski, schildern Tsilyk und Tschech, wie diese Parallelwelt namens Krieg das Leben und das künstlerische Arbeiten radikal verändert. Aus der deutschen Übersetzung des Texts liest ebenfalls Christoph Haacker.

Ein Projekt auf Initiative des Literaturhauses Stuttgart in Kooperation mit dem Netzwerk der Literaturhäuser, der Projektgruppe für Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Bundeszentrale für politische Bildung und mit freundlicher Unterstützung der Ernst Klett AG.

Studierende der Georg-August-Universität Göttingen erhalten an der Abendkasse freien Eintritt.