»TOXI.MAN«
Uraufführung eines Klassenzimmerstücks über Drogenmissbrauch

7. März 2012  Mittwoch  20:00 Uhr

(Schauspiel, Aufführung)
Literarisches Zentrum, Göttingen


Foto © Reimar de la Chevallerie

Ein Mann betritt ein Klassenzimmer. Als neuer Mitarbeiter der örtlichen Drogenberatung will er aufklären – über Alkohol, weiche Rauschmittel, angesagte Partydrogen. Eine Unterrichtsstunde, die aus dem Ruder läuft. Der Mann wird eingeholt von seiner eigenen Drogenvergangenheit – von den Glücksgefühlen, dem brutalen Kick, den bodenlosen Abstürzen. Was ist wahr, was ist Wunsch, was fantasiert sein gequältes Hirn? TOXI.MAN ist ein Theaterstück für einen Schauspieler und einen Fernseher. Ein videounterlegter Monolog mit Musik, der vor allem von seinem einzigartigen Darsteller lebt: Wolfgang Sosnowski hat eine Drogenkarriere hinter sich. Sein Wille aufzuklären ist nicht gespielt. Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen zum Gespräch mit dem Theaterteam und den Experten Aline Rheinfurth und Elisabeth Mickler-Kirchhell (Diakonieverband Göttingen) sowie Ulrich Schmalstieg (Caritas-Centrum Duderstadt).

TOXI.MAN ist eine Kooperation zwischen dem boat people projekt, dem Literarischen Zentrum Göttingen e.V., der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention des Diakonieverbands Göttingen und des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Göttingen und wird unterstützt von der Klosterkammer Hannover, der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben und der Kulturstiftung Göttingen.

Premiere am 2. März 2012 im Kontaktladen des Drobz, Mauerstraße 3, um 20 Uhr; danach Aufführung an Schulen in Göttingen und in der Region ab Kl. 9. Interessierte Schulen melden sich bei Marit Borcherding, »Literatur macht Schule«: borcherding@lit-zentrum-goe.de